Das Hamburger Unternehmen ist in seinem Bereich Marktführer in Deutschland und einer der größten Augenoptiker Europas. Niederlassungen von Fielmann befinden sich in Deutschland, Polen, Luxemburg, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden. 40 Jahre nach der Gründung kommt in Deutschland jede zweite Brille von Fielmann. 2012 gab die Fielmann AG 7,1 Mio. Brillen ab und beschäftigte über 14 Tausend Mitarbeiter, von denen mehr als 2.500 Auszubildende waren. Fielmann stellt damit mehr als ein Drittel aller Auszubildenden im augenoptischen Handwerk.

Das Unternehmen erhält für den Ausbildungsbereich pro Jahr Bewerbungen im hohen vierstelligen bis unteren fünfstelligen Bereich. Vor diesem Hintergrund setzt Fielmann seit Ende 2012 ein Online-Assessment von CYQUEST zur Azubi-Vorauswahl ein. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf dem Ausbildungsberufen „Augenoptiker/-in“ und „Hörgeräteakustiker/-in“, aber die Fielmann AG bildet auch in anderen Berufen aus.

Im Rahmen des Online-Assessments durchlaufen die Teilnehmer sechs einzelne Testmodule, die sie innerhalb einer Gesamtbearbeitungszeit von etwa 60 Minuten bearbeiten müssen. Unterbrechungen sind dabei grundsätzlich zwischen den Testmodulen möglich. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Überprüfung der kognitiven Leistungsfähigkeit der Bewerber, z. B. in Bezug auf zahlengebundene, sprachliche oder räumlich-figurale Aspekte. Daneben werden aber auch Wissensaspekte wie Mathematikkenntnisse und technisches Verständnis überprüft.

Während der Bearbeitung der Testmodule werden den Testteilnehmern zudem zentrale Personalmarketingbotschaften über das Unternehmen und die Ausbildung bei Fielmann vermittelt.

Es hat sich gezeigt, dass ein solches Vorgehen die Akzeptanz eines Online-Assessments deutlich steigern kann, weil hierdurch erstens Entspannungsmomente zwischen den Leistungstests geschaffen werden und zweitens die Anwendung den Charakter eines reinen Testinstruments verliert und dadurch positive Auswirkungen auf die Arbeitgebermarke haben kann.

Technisch steht Fielmann ein Backend zur Verfügung, über das die Recruiter Einladungsmails mit verschlüsselten Zugangslinks an die Ausbildungsplatzbewerber versenden und später auch die Bewerberergebnisse aufrufen können. Letztere bieten den Personalverantwortlichen eine Orientierung und Empfehlung hinsichtlich ihrer Selektionsentscheidung.