Zahlreiche Bewerber, die sich z.B. bei Tchibo auf ein Traineeprogramm, bei der TARGOBANK oder bei Fielmann auf einen Ausbildungsplatz oder bei E.ON für ein duales Studium beworben haben und zu einem webbasierten Auswahltest – einem „Online-Assessment“ – eingeladen wurden wollen naturgemäß im Vorwege möglichst viel über den jeweiligen Test in Erfahrung bringen.

Im Idealfall möchte man dabei natürlich nicht nur erfahren, was denn das jeweilige Online-Assessment für einen Konstruktionshintergrund hat und wie es aussieht, sondern konkret was für Aufgaben drankommen.

Da es sich bei CYQUEST Online-Assessment immer um kundenindividuell erstellte Testverfahren handelt, ist es im Gegensatz zu Standard-Tests, wie man sie etwa über Testverlage beziehen kann, weitestgehend ausgeschlossen in den Besitz der Aufgaben aus einem Online-Assessment eines CYQUEST Kunden zu gelangen.

Neben der Tatsache, dass ein derartiges Vorgehen einen Betrugsversuch darstellen würde, den unsere Kunden in aller Regel mit einem Ausschluss vom Auswahlverfahren ahnden, helfen einem aber auch etwaige Lösungslisten kaum weiter, weil die tatsächlich zum Einsatz kommenden Testfragen immer auch variieren. Schummeln ist also tatsächlich keine gute Idee

Wie kann man sich auf ein Online-Assessment vorbereiten?

Aber es gibt natürlich andere, nicht nur legale, sondern zudem höchst sinnvolle Methoden, sich auf einen Online-Auswahltest vorzubereiten.

  • Informationsveranstaltungen: Eine Möglichkeit stellen hierbei Informationsveranstaltungen dar, wie sie teilweise von den Careerservices der Hochschulen angeboten werden. CYQUEST unterstützt verschiedene Hochschulen an dieser Stelle.
  • Ratgeberliteratur: Eine andere Möglichkeit ist Ratgeberliteratur in Blogartikeln oder Büchern (z.B. „Auswahlverfahren bei Top-Unternehmen“ von squeaker.net). Auch bieten einige Unternehmen entsprechende Hinweise auf ihren Karrierewebseiten.
  • Übung: Die beste Methode wirklich zu verstehen, was ein Online-Assessment ist und wie es sich anfühlt, ist es aber natürlich es selber einmal zu machen, zu „erleben“.

Eine solche Übungsmöglichkeit mit Beispielaufgaben bieten wir gemeinsam mit unserem Kooperationspartner squeaker.net an.

Dort kann man einen Trainingsparcours absolvieren, der insg. 5 ganz typische Testmodule umfasst – natürlich kostenlos. Dieser Testtrainer kommt einem realen Online-Assessment durchaus nahe, d.h. es gibt hier auch die für Online-Assessments typische Zeitlimitierung etc.

Die integrierten Testitems stammen dabei alle aus dem CYQUEST Aufgabenpool, wobei wir sichergestellt haben, dass diese Aufgaben nicht 1:1 in einem realen Online-Assessment bei einem unserer Kunden zum Einsatz kommen. Gleichwohl: Die Aufgaben des Testtrainers sind denen in echten Online-Assessment Installationen sehr ähnlich – „typgleich“.

Entscheidend ist nämlich nicht, dass man nach dem üben „weiß“, welche Aufgaben einem im Rahmen eines realen Auswahltests gestellt werden, sondern vielmehr, dass man seine Angst und seine Unsicherheit gegenüber einem solchen Auswahlinstrument verliert und so dichter an das eigentliche Leistungspotenzial herankommt. Die „moderierende Wirkung“ von Aufregung und Unsicherheit wird reduziert.

Am Ende jedes Aufgabenblocks bekommt man eine Rückmeldung im Sinne eines sog. Scores (oder auch: Rohwerts), der einem anzeigt, wieviele der einem gestellten Aufgaben man richtig gelöst hat. Hier weicht der Testtrainer von realen Online-Assessments ab, weil eine derartige Rückmeldung dort in aller Regel nicht erfolgt.

Es gibt aber noch ein paar weitere Abweichungen des Testtrainers zu einem echten Online-Assessment:

Der Trainingsparcours ist deutlich kürzer als ein reales Online-Assessment. Die einzelnen Testmodule sind nur etwa 1/3 bis 1/2 so lang. Und in realen Online-Assessments kommen zumeist auch noch mehr als nur fünf verschiedene Testmodule zum Einsatz.

Auch ist der Trainingsparcours vor allem für die mobile Nutzung ausgelegt. Das ist bei realen Online-Assessment nicht der Fall. Nicht weil man hier die Bedeutung der mobilen Nutzung an sich noch nicht verstanden hätte, sondern weil man die Nutzung an einem großen Screen (mit Maus und Tastatur am Desktop-Rechner) nicht 1:1 mit der Nutzung an einem kleinen Screen (mit Fingertip-Bedienung am Smartphone) vergleichen kann. Von daher werden echte Online-Assessments für die Desktop- (und bestenfalls Tablet-)Nutzung ausgelegt. Aber für einen Trainingsparcours, bei dem es ja noch nicht um eine echte Bewerbungschance geht, ist das nicht ganz so entscheidend.

Drittens schließlich ist der Testtrainer etwas stärker im Sinne einer Challenge bzw. eines Wettstreits mit anderen Usern aufgezogen. D.h. man sieht direkt am Ende, wo man sich mit seinem erreichten Ergebnis etwa einreiht. Derartige Rankings sind bei echten Online-Assessments in aller Regel nicht für den Bewerber einsehbar.

Doch diese Einschränkungen bzw. Unterschiede einmal beiseite geschoben, bieten die Übungstests eine hervorragende Möglichkeit, sich einen Eindruck davon zu verschaffen, wie sich ein echtes Online-Assessment anfühlt. Der entscheidende Vorteil dieses Angebots gegenüber anderen kostenlosen Angeboten zum „Üben für ein Online-Assessment“ ist der: Hier stammen die Testinhalte von einem Anbieter, der für zahlreiche Unternehmen auch die „echten“ Online-Assessments baut…