#HREdge27 – Trust & Verification – erlebt die persönliche Begegnung ein Comeback…?

#HREdge27: Trust & Verification – erlebt die persönliche Begegnung ein Comeback?

Wann? 18. März 2027 | 12:30–23:00 Uhr | Wo? Im Business Club Hamburg, Villa im Heine-Park

Am 18. März 2027 kehrt die #HREdge zurück – an den gleichen Ort, im bewährten Format. Vielleicht lässt sich die #HREdge27 am ehesten als „mittags beginnender Afterwork mit Programm“ beschreiben…

Das Leitthema der #HREdge27 wird lauten: „Trust & Verification“. Und auch die nachgeschobene Frage „erlebt die persönliche Begegnung ein Comeback?“ deutet an, worüber wir uns im März unterhalten wollen:

Einerseits hat die „Virtualisierung“ aller möglichen Lebensbereiche – und dazu zählt auch die Personalgewinnung – bei allen Komfort- und Effizienzgewinnen auch zu einer gewissen Entmenschlichung geführt. Und die zunehmende Verbreitung von KI wird diese Entwicklung nochmal auf ein ganz anderes Level heben. Bei vielen Menschen führt diese Entwicklung zunehmend zu einem gewissen „Unwohlsein“ oder im schlimmsten Fall, nämlich dann wenn der virtuelle Prozess zu kompliziert wird, an seine Grenzen stößt oder schlicht nicht funktioniert, auch zu Hilflosigkeit und Ohnmacht.

Zum anderen bringt insb. die KI noch eine ganz andere Brisanz ins Spiel, weil man vielem, was man sieht oder hört buchstäblich nicht mehr 100% trauen kann – Deepfakes sind ein Problem in vielen Lebensbereichen, auch in der Personalgewinnung. Das Stichwort „Signalverlust“ begegnet einem ja inzwischen an vielen Stellen…

Doch zu was führt das?

Die Entwicklung wird sich kaum zurückdrehen lassen. Es ist unwahrscheinlich, dass Warenhäuser, Bankfilialen oder Reisebüros vor einem flächendeckenden Revival stehen. Auch werden wir im Recruiting kaum dazu übergehen, alle Bewerber und Bewerberinnen zum persönlichen Vor-Ort-Gespräch einzuladen. Aber vielleicht wird aus den genannten Gründen (wieder) ein bisschen mehr „echter Mensch“ in die Prozesse zurückkehren. Das richtige Verhältnis von Mensch und Maschine, von Begegnung und Prozess, wird eine der spannendsten Herausforderungen der nächsten Jahre werden

Genau diese Fragen wollen wir auf der #HREdge27 diskutieren. Dazu wird es verschiedene Programmpunkte und jede Menge Raum für persönlichen Austausch geben.

Denn was natürlich wieder dabei sein wird, ist das ganz besondere Flair: Edgy HR‑Inhalte, intensiver Austausch und (mittags beginnender) Afterwork in einer ganz eigenen Mischung.

Die ersten Programmpunkte stehen fest, bis Ende des Jahres wird das Programm finalisiert sein.

Aktuell (bis zum 30.11.) kann man sich ein vergünstigtes Early Bird Ticket ordern.

Das Programm:

🧠 Inhaltliche Spotlights & Panels
Kurze, pointierte Impulse (jeweils ca. 20 Minuten) im Stand-up-Format – direkt im Raum, mitten im Geschehen. Nach jedem Programmpunkt: Austausch, Diskussion, Networking. Die einzelnen Programmpunkte könnt Ihr -soweit schon bekannt – hier 👇 einsehen, einfach aufklappen über das (+) Symbol rechts…

Entspanntes Ankommen, Namensschild abholen, umsehen, plaudern, snacken… Begrüßungsdrink schnappen… 🍸

Prof. Dr. Katharina Zweig geht in ihrer Keynote der Frage nach, wie Vertrauen in einer zunehmend digitalen Welt erhalten bleiben kann.

Hängt die immer schnellere Digitalisierung die Menschen ab, insb. in Zeiten von KI? Können wir dem, was wir sehen und hören eigentlich noch trauen?

In ihrer Keynote geht Katharina Zweig der Frage auf den Grund, welche Entscheidungen von Maschinen getroffen werden können und bei welchen der Mensch nicht nur die Kontrolle behalten muss, sondern auch sollte. Das Konzept der „dünnen und dicken Regeln“ bietet gute Ansätze für die künftige Arbeitsteilung zwischen Algorithmen und dem Human in den Loop/Lead.


Katharina Zweig gilt als eine der prominentesten Stimmen, die aktuelle Entwicklungen rund um Digitalisierung und künstliche Intelligenz einordnen.

Sie leitet als Universitätsprofessorin am Fachbereich Informatik der RPTU in Kaiserslautern das Algorithm Accountability Lab. 2020 gründete sie gemeinsam mit Karen Joisten und anderen an der TU Kaiserslautern das CEDIS-Zentrum (Center for Ethics and the Digital Society), das einen Kristallisationspunkt für die Grundlagenforschung im Bereich Ethik und Digitalisierung darstellt. Das Zentrum soll auch für den Transfer von Erkenntnissen über die vertrauenswürdige Gestaltung und Nutzung von KI-Systemen sorgen und Regierungen und Verwaltungen in diesem Bereich beraten.

Sie bezeichnet die Resultate von Algorithmen, die Menschen klassifizieren, als „entseelte Entscheidungen“, wenn die Algorithmen nicht von Anfang an einer rigorosen Qualitätskontrolle unterworfen werden und fordert eine Ethik für Algorithmen und einen erweiterten Datenschutz für relationale Informationen.

2025 wurde sie mit dem Bundesverdienstkreuz erster Klasse ausgezeichnet. Ihre Bücher mit Titeln wie „Die KI war’s! Von absurd bis tödlich: Die Tücken der künstlichen Intelligenz“ wurden Bestseller. Den Titel „Weiß die KI, dass sie nichts weiß?“ zählte das Handelsblatt zu den 10 wichtigsten Wirtschaftsbüchern 2025.

Markus Leffin und Dima Beitzke beleuchten das Zusammenspiel aus digitaler und persönlicher Berufsorientierung.

In einer (Recruiting)Welt, die immer stärker über Systeme und digitale Prozesse läuft, stellt sich die Frage, ob es nicht erst recht der persönlichen Begegnung bedarf, um wirkliches Vertrauen aufzubauen.

Die Ausbildungsmessen von EINSTIEG sind jährlich für buchstäblich Hundertausende von Schülern Orte, an denen sie – oft zum ersten Mal überhaupt – persönlichen Kontakt zu Unternehmen haben. Hier können Fragen im direkten Dialog geklärt und reale Eindrücke gewonnen werden.

Aber solche persönlichen Begegnungen sollten bestenfalls nicht „aufs Geratewohl“ passieren. Auch hier können (vorgelagerte) digitale Prozesse helfen, das Treffen gezielt vorzubereiten und die persönliche Begegnung wirklich zu einem wichtigen Schritt im Beziehungsaufbau zu machen.

In ihrem Spotlight-Vortrag schildern Markus Leffin, bei Bayer im strategischen Talent Marketing Experte für Future Skills, und EINSTIEG-CEO Dima Beitzke, wie ein solches  Zusammenspiel aus digitaler Orientierung und dem „Handshake“ vor Ort funktionieren kann.


Markus Leffin ist Future Skills Expert im strategischen Talent Marketing bei Bayer.

Dima Beitzke ist CEO von EINSTIEG, dem führenden Anbieter von Messen, Medien und Beratung für junge Menschen, die den Einstieg in die berufliche Zukunft planen.

Inhalt folgt in Kürze…

(Don´t) trust your talent – unter dieser Überschrift werden Stefanie Wild, Sabrina Zeplin und Nabil El Berr, moderiert von Marcel Rütten, diskutieren, wie wieder Vertrauen in die Bewertung von KandidatInnen und Mitarbeitenden hergestellt werden kann.

Auch auf der #HREdge27 wird wieder einen Live Podcast geben. In den tiefen Sesseln und Sofas der Kaminlounge werden Stefanie Wild, Sabrina Zeplin und Nabil El Berr gemeinsam mit Moderator Marcel Rütten diskutieren – live und vor Publikum. Das Gespräch wird aufgenommen und im Anschluss als Podcast bei den HR Data Dudes und als Videocast im Recrutainment Blog erscheinen.

Das Motto (Don´t) trust your talent eignet sich hervorragend für den Podcast, denn man kann dieses auf verschiedene Weisen lesen. Und alle Lesarten drücken Facetten der aktuellen Problemlage aus: Aus Unternehmenssicht steht die Frage im Raum, ob man dem, was man vermeintlich über Bewerbende oder Mitarbeitenden so an „Bewertung“ vorliegen hat, noch trauen kann. Aber (Don´t) trust your talent drückt auch die Herausforderung aus, vor der jeder einzelne aktuell steht: Was kann ICH eigentlich? Habe ich die richtigen Skills und Talente für die kommenden Herausforderungen? Was muss ich dazulernen? Nicht nur Unternehmen sind verunsichert, auch Bewerbende und Mitarbeitende sind es.

Aber auch die Klammer um das „Don´t“ spielt eine wichtige Rolle, denn bei all diesen Fragen geht es ja immer auch um die Betrachtungsweise: Schauen wir eher misstrauisch auf die Situation? Oder gehen wir die Herausforderungen grundsätzlich eher „vertrauend“ und „zutrauend“ an?

Die vier „Panelisten“ werden diese Fragen sowohl aus Sicht der Unternehmen (Stefanie Wild), aber auch aus Kandidatenperspektive (Sabrina Zeplin) sowie aus Sicht des Dienstleisters, der Background-Checks vornimmt (Nabil El Berr), betrachten. Das dürfte verdammt interessant werden…


Marcel Rütten ist eine der bekanntesten Stimmen der HR-Szene nicht zuletzt als Organisator der „Schicht im Schacht“.

Stefanie Wild bringt mehr als 20 Jahre Erfahrung aus dem Kontext internationaler Konzerne mit, aktuell als Global Head of Talent Acquisition bei EVONIK.

Dr. Sabrina Zeplin ist Gründerin von Restart Career, einer Plattform, die sich unter der Überschrift New Placement viel mit beruflicher Umorientierung beschäftigt.

Nabil El Berr ist Gründer des Unternehmens Indicium, das technologieunterstützte Background-Checks durchführt.

Infos folgen in Kürze…

Mehr Informationen folgen in Kürze…

Mehr Infos folgen in Kürze…

Und dann: Musik, (Tanz?), Drinks, Food, Meet&Greet, Afterwork … Bis? Es ging lang und für manche auch noch länger… 😉

🍸 Drinks & Flying Food ab dem ersten Moment
Kein Warten auf den Empfang – Networking und Genuss starteten direkt bei Ankunft.

🌐 150 HR-Professionals
Gleichgesinnte aus den Bereichen Berufsorientierung, Recruiting, Employer Branding und Diagnostik haben sich getroffen, ausgetauscht und vernetzt, um neue und frische Perspektiven zu entwickeln.

Unsere Sponsoren:

Ein besonderer Dank geht auch wieder an unsere Sponsoren ❤️:

EMBRACE zeichnet wieder für den Signature Drink verantwortlich (mal schauen, was uns dieses Jahr so in pink einfällt).

Restart Career ist die Plattform für die berufliche Neuorientierung.

Indicium ist spezialisiert auf Background-Checks. Ihr könnt es live vor Ort ausprobieren.

XING bringt Musik ins Spiel… Lasst euch überraschen.

Ein großes Shout-Out geht auch an unseren diesmaligen Medienpartner Cliff Lehnen und seinen Podcast >>Was kann ICH Tun?<<

Was dich erwartet

Die #HREdge ist wirklich kein klassisches Event. Das Video zeigt, warum.

Und wer nochmal einen (Rück)blick auf das Programm der #HREdge26 werfen möchte, der kann dies hier tun.